Abstürzende Brieftauben, Support: Elfmorgen und Ghettohund

Abstürzende Brieftauben, Support: Elfmorgen und Ghettohund

Konzert | FunPunk

 

Abstürzende Brieftauben Logo
(VVK: ab sofort im Flight 13)

ABSTÜRZENDE BRIEDTAUBEN
Abstürzende BrieftaubenIm Internet kursiert ein Tiervideo, in dem hängt sich ein Krähenmännchen mit dem Kopf nach unten an ein Bettlaken auf einer Wäscheleine. Trotzig baumelt er da, als seine Partnerin kommt und ihn mittels von Menschenhand eingeblendetem Text fragt, was er da bitte mache. „I’m a bat!“, antwortet der Kerl trotzig und lässt sich trotz Hackens und Zerrens nicht davon abbringen. Heute ist er eben eine Fledermaus. Fertig. Wer will es ihm verbieten? So, wie dieses Video aussieht, hört sich das neue Album der Abstürzenden Brieftauben an, das erste Studiowerk seit 22 Jahren. Gründungsvater Mirco „Micro“ Bogumil und Neutaube Olli aka Jonny Bockmist spielen, als wären sie zu viert und haben Ideen für zehn. Von augenzwinkernden, bissigen Abrechnungen mit Neofaschisten („Nie wieder Pegida“), verspießerten Ex-Punks („No Future war gestern“) oder dem modernen Überwachungskapitalismus („Freiheit stirbt“) über aufwiegelnde Lebenshilfe gegen unnötigen Fleiß („Ausschlafen“, „Keine Termine“) bis zur wunderbaren Revue der eigenen Geschichte und Fähigkeiten: „Wir können nicht mehr als drei Akkorde und wir spielen nicht filigran und was die Leute davon halten ist uns absolut egal (…) das ist Punkrock von der Pieke auf, seit über dreißig Jahren!“ Ein rotziges Meisterstück gut gelaunten Ingrimms, das Fat Mike von NoFX, käme es ihm zu Ohren, unter den struppigen Palmen von Santa Barbara rauf und runter hören würde.
(Oliver Uschmann)

Mehr Infos unter:
www.abstuerzendebrieftauben.de 
de-de.facebook.com/doofgesagte

 

ELFMORGEN
Der Bandname Elfmorgen ist selten bescheuert, und er verrät nichts von dem, was das Publikum erwartet, nämlich ein brutal lauter Sound irgendwo zwischen Punk und Metal sowie jede Menge Blödsinn. Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit bei deutscher Rockmusik.

Das Trio Elfmorgen aus Frankfurt. Die Band um den gut gelaunten Sänger und Gitarristen Andy, der auch ein beachtlicher Einpeitscher und Erzähler von Lügengeschichten ist, beackert seit rund 20 Jahren das Feld zwischen Punkrock und Fußballhymnen mit deutschen Texten, kann aber auch mal einen Reggae-Rhythmus unter seine Kurztexte legen. Zu guter Letzt gelangen die drei Herren auch noch zum „Rauch-Haus-Song“ von Ton Steine Scherben, ohne die Melodie auch nur zu Streifen. Sehr einprägsam ist dabei der Elfmorgen-Song „Oberlippenbart“.
(Christian Emigholz/Weser Kurier)

Mehr Infos unter
www.elfmorgen.de
www.facebook.de/elfmorgen

GHETTOHUND

Heute spielt noch eine Schweizer Hardcore Punk Band aus der Region Basel.

Reinhören:
ghettohund.bandcamp.com/album/demo-tape

Eintritt: € 14,00 | € 12,00 (für Mitglieder)

Comments are closed.