Messer & DJ A-QUI

Messer & DJ A-QUI

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Erst im Mai 2012 erblickte »Im Schwindel«, das Debütalbum der Gruppe Messer, das Licht der Welt. Seitdem ist viel passiert. So viel, dass es scheint, als seien Jahre vergangen. Tatsächlich hat die in Münster und Hamburg ansässige Band aber einfach nur weiter gemacht: sich nicht auf dem vor allem für sie selbst überraschenden Medienrummel ausruhend, arbeiteten die vier Musiker weiter an neuen Stücken und unternahmen regelmäßig Konzertfahrten, darunter etwa die wiederbelebte Monsters of Spex–‐Reihe oder das Incubate Festival in Tilburg, wo sie als Teil von Damo Suzuki’s Network ein improvisiertes Konzert mit dem ehemaligen Can–‐Sänger und Mitgliedern von Mogwai spielten.

Anfang 2013 zog sich die Gruppe Messer dann ins Studio zurück, um ihr zweites Album »Die Unsichtbaren« aufzunehmen. Als Produzent konnten sie niemand geringeren als Tobias Levin gewinnen, der bereits für illustre Bands wie Tocotronic, Kante, Surrogat, 206 und Kommando Sonne-­‐nmilch unvergessene Platten aufgenommen hat. Auch durch diese Zusammenarbeit wurde der Messer-­‐Sound vielschichtiger und atmosphärischer. Doch nicht nur Produzent und Band sind mit dem Resultat zufrieden, auch Feuilleton wie Musikpresse zeigen sich begeistert und das Label kommt kaum damit hinterher, die Schallplatten zu verschicken.

Zeit Online beschrieb die Wucht des Albums so: „Nach einer Plattenlänge Messer 2013 klingt jede Wagner-­‐Oper wie ein Kinderlied.“ Und Spiegel Online fügte hinzu: „,Die Unsichtbarenʻ setzt das Wüten gegen einen unheimlichen Zeitgeist fort – mit wiederbelebten Spukgespenstern aus einer fast vergessenen Phase der Relevanz, dem Post-­‐Punk.“ Mit ihrer durchaus auch zukunftsgewandten Wiederbelebung stehen Messer alleine auf weiter Flur, wie die Süddeutsche Zeitung erkannt hat: „Dabei sind sie ja selten geworden, die Stimmen, die nicht nur mit sich selbst sprechen oder quasi-­‐private Ich-­‐und-­‐du-­‐Geschichten erzählen. Die Leute, die den Rest des Raumes ungalant niederbrüllen, jedem unmissverständlich klarmachen, dass sie gehört und beim Wort genommen werden wollen, auch wenn sie vor allem lamentieren.

Dennoch ist klar: »Die Unsichtbaren« sollen nicht nur auf Platte spürbar sein. Das Album wurde von Levin nicht ohne Grund live aufgenommen. Vor allem versteht sich Messer nämlich als eine Live-­‐Band. Jetzt sollen die neuen Stücke im Augenblick nachempfunden werden, dafür wird das Publikum gebraucht, die Bühne gesucht und die Situation genossen und zelebriert. „Messer ist eine der wenigen Bands, bei denen ich während des Konzerts nicht auf mein Handy gucke.“, soll ein befreundeter Musiker mal über sie gesagt haben. Nach kürzerer Pause spielen sie nun endlich wieder ihre düstere Rockmusik in den Läden, die sie damit erreichen können. Landstreicher Booking und Messer laden ein zu unzähligen ekstatischen Momenten.

www.gruppemesser.blogspot.de

 anschließend Post Punk  mit DJ  a-qui

 

 

Eintritt: € 10 | € 8 (für Mitglieder)

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