Young Hare & URBAN HOMES

Young Hare & URBAN HOMES

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Young Hare

YOUNG HARE (ffm – dream pop / tropical wave)

2011 starteten zwei Frankfurter über den Dächern der Stadt ein neues Bandprojekt – benannt nach dem Wiki-Artikel des Tages. Young Hare ergaben sich dem Einfluss der elektronischen Frankfurter Kultur – in Ansätzen von House, R&B und Disco wurde der Versuch, eine neue Idee von Popmusik zu finden, ohne gefällig zu sein, zum aktuellen Ziel der Band.

Als Duo spielen sie unermüdlich neue, multi-​instrumentale Sounds ein – sphärischer Gesang loopt sich über ein polyrhythmisches Schlagzeug, unterstützt von tanzbaren elektronischen Beats – R‘n‘B, DreamPop, Tropical Wave. Die tropisch klingende Gitarre untermalt programmatisch die Botschaft: „Bringing summer back“. Ein Gefühl wie ein Spaziergang am Strand. Young Hare arbeiten auf der neuen Platte mit diversen Raumklängen, verstecken Fieldrecordings aus Gewächshäusern, reduzieren die Gitarre, programmieren Steeldrums und verbinden das akustisches Schlagzeug mit dem MPC. Gewohnte Rhythmen und Cuts werden ausgelöscht und manipuliert, selbstbesinnt werden die Tracks in Länge und Breite gezogen – Musik kann manchmal nicht lang genug dauern.
Bühne und Longdrinks teilten sie bisher mit Bands wie Future Islands, Xiu Xiu Larsen, Gay Beast, Arms & Sleepers, French Films, Pttrns uvm.
Experimentierfreudig auf ihren Veröffentlichungen, mitreissend unkonventionell auf ihren Liveshows.
younghare.com

URBAN HOMES (post-punkiger Disco-House)

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Uraban Homes

Endlos kreisende, federnde Disco-House-Songs gespielt von einer Post-Punk-Band aus dem Kölner Untergrund

Schluss machen ist nie einfach. Nicht für mich, nicht für dich, auch nicht für Musiker mit ihrer Musik. Deshalb ist es für Bands eine unterschätzte Königsdisziplin, mit liebgewonnenen Gewohnheiten zu brechen und konsequent in eine entgegengesetzte Richtung zu gehen. Als das erste Tape des Kölner Quartetts Urban Homes 2011 erschien, waren die Songs noch eher ein Querschnitt der vorherigen Bands der Musiker: Yage, PTTRNS, Airpeople – also viel von dem, was an (Post-)Hardcore und-Punk aus der rheinischen Region in den letzten 13 Jahren fein und besonders war. Gemessen daran ist die neue Platte »Centres« eine Revolution, ein Dokument der wachen Auseinandersetzung und des hohen Anspruchsdenkens dieser Band.
Der Umbruch und Neuanfang kam mit einem Roland TR-707 Drum-Computer. Geprägt durch sich verändernde musikalische Vorlieben entwickelte sich aus Post-Punk ein fein ziselierter, federnder House-Sound mit Dub-, Krautrock-, Balearic- und Disco-Einflüssen, der komplex klingt, aber auch live kein bisschen Kraft einbüßt. Fast vier Jahre nach den ersten Gehversuchen als Band haben Urban Homes nun einen Sound gefunden, der spezifische musikalische Genres hinter sich lässt und sich auf das weite Feld von elektronischer Musik, Pop und rhythmus-basierten Songstrukturen begibt, wodurch der vormals eher konventionelle Gitarrensound der Band in neue sonische Sphären eintritt und die vielen verschiedenen musikalischen Einflüsse der Bandmitglieder reflektiert werden.

urbanhomes.de

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Video: Urban Homes
http://vimeo.com/61361240

Video Young Hare:
http://vimeo.com/72956587

Eintritt: € 9 | € 7 (für Mitglieder)

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