The legendary pink dots

The legendary pink dots

The Legendary Pink Dots (UK/NL)

lpd

Photo: Nir Nußbaum Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License.

Experimental-Rock /Psych + Orbit Service (Denver,Colorado)
Die 1980 in London gegründete Kultband umgibt eine seltsame Aura. Konzertgänger der Wahl-Amsterdamer wissen bescheid.

Auf der Bühne steht eine ganze Schar von Musikern, die aus den Tiefen ihrer teilweise selbstgebastelten Instrumente seltsam verschobene Geräusche heraufbeschwört. Verstärkt wird die unheilschwangere Szenerie durch einen schmächtigen Mann mit Mantel, Sonnenbrille und komischen, ins Gesicht gemalten Linien, der seine Weltuntergangsvisionen mit einer derartigen Inbrunst vorträgt, dass es einem eiskalt den Rücken herunterläuft.

http://legendarypinkdots.org/

 

 

Ein Leckerbissen für Freunde des guten Tons, analoger Synthesizer, Avantgarde-Elektronik, Steampunk, und Gothic-Sounds:

Nicht verpassen – auch nach über 30 Jahren sind die Pink Dots immer noch eine der interessantesten Psychedelic-Bands, trotz oder vielleicht gerade wegen diverser Um- und Neubesetzungen – derzeit sind sie als Trio unterwegs. Ihren exzellenten Ruf (um mal das überstrapazierte Wort „Kultstatus“ zu vermeiden…) verdanken die Legendary Pink Dots nicht zuletzt ihren Konzerten – kein Auftritt gleicht dem anderen, die Setlists wechseln immer, es wird viel improvisiert und man wird fast unweigerlich in die hypnotische Atmosphäre eingesogen, die Sänger Edward Ka-Spel und Keyboarder Phil Knight alias The Silverman mit ihren psychedelischen Klangcollagen erzeugen.

Gegründet 1980 in London, spielen die Legendary Pink Dots jetzt seit über 30 Jahren in ihrer ganz eigenen musikalischen Nische an der Schnittstelle von Psychedelic-Folk-Rock, Gothic-/Wave-Pop und elektronischer Avantgarde, die sie auch auf inzwischen über 40 Alben konserviert haben. Dazu kommen unzählige Solo-Projekte vor allem von Edward Ka-Spel sowie diverse Kollaborationen mit anderen Musikern und Bands (u.a. als THE TEAR GARDEN mit cEvin Key von Skinny Puppy). Dabei sind sie immer so ‚indie‘ geblieben wie man nur sein kann, sind keine Kompromisse eingegangen, was ihre Musik angeht, waren nie auf einem Major Label, nur zwischendurch mal für einige Jahre auf dem ‚Indie-Major‘ PIAS, wo sie prompt kräftig abgezockt wurden… was vermutlich noch dadurch begünstigt wurde, dass sich die Band auch selber managt.

Wer die Pink Dots noch gar nicht kennt oder schon länger aus dem Blick verloren hat – seit einiger Zeit haben sie eine Seite auf Bandcamp, wo sie ihren Back-Katalog zum Teil remastered online stellen, zum Anhören und natürlich auch Kaufen, grossenteils zum frei bestimmbaren Preis: http://legendarypinkdots1.bandcamp.com/

Mehr Hintergrundinformationen zur langen Geschichte der Band findet ihr in diesem schönen (englischen) Artikel des exzellenten britischen Musik-Webzines „The Quietus“: http://thequietus.com/articles/12971-legendary-pink-dots-history

Ein weiterer Link zu einem Text von Amanda Palmer von den Dresden Dolls, in dem sie sich als Fan der Pink Dots outet und das wunderbar begründet (ebenfalls aus „The Quietus“): http://thequietus.com/articles/09804-amanda-palmer-interview-favourite-albums?page=10

Und zuguterletzt, wiederum aus „The Quietus“, ein Text von Aaron Hemphill von den Liars über das vorletzte Studioalbum der Pink Dots („Seconds Late For The Brighton Line“), aus Anlass des Record Store Day 2012 (ganz unten auf der Seite!): http://thequietus.com/articles/08539-record-store-day-my-favourite-vinyl 

 

 

 

Eintritt: € 10 | € 8 (für Mitglieder)

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